
Die Vereinten Nationen formulierten in ihrer 55. Generalversammlung, im Jahr 2000 in New York, die Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals/MDGs) für das Jahr 2015. 189 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, darunter auch Deutschland, waren Unterzeichner der Deklaration. Hauptziel der Erklärung ist die Halbierung der Armut... Mehr...
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Seit der Landtagswahl im September 2009 ist DIE LINKE mit fünf und nach der erfolgreichen Wahlbeschwerde sogar mit sechs Abgeordneten im Schleswig-Holsteinischen Landtag vertreten.
Die neue Fraktion hat mich im Oktober 2009 einstimmig zum Parlamentarischen Geschäftsführer gewählt, diese Wahl wurde am 30.11.2010 nocheinmal einstimmig bestätigt. Daneben arbeite ich u.a. im Finanzausschuss des Landtages und im HSH Nordbank-Untersuchungsausschuss.
...Es kann doch nicht sein, dass kinderreiche Familien mit wenig Einkommen entscheiden müssen, ob sie sich am Strand erholen können oder eben nicht. Es fehlt nur noch, dass auch für das Atmen eine Abgabe erhoben wird. Der Tourismus ist in Schleswig-Holstein ein entscheidender Motor für die wirtschaftliche Entwicklung. Weit mehr als 100.000... Mehr...
...Bislang würden weniger als ein Prozent der gewaschenen Gelder in Deutschland beschlagnahmt, klagt der Vizepräsident des Bundeskriminalamts (BKA) Jürgen Stock. Deutschland gilt der Spezialagentur der OECD auch deshalb als besonders einladendes Paradies für Geldwäscher. Dabei ist Geldwäsche der zentrale Hebel der organisierten Kriminalität. Mit... Mehr...
...Und jetzt die Kinder, die Schülerinnen und Schüler dafür bluten zu lassen, ist ein Skandal. In der Tat müssen wir unseren Haushalt in Ordnung bringen, aber nicht dadurch, dass wir an den Hochschulen kürzen, nicht dadurch, dass wir am Personal sparen. Nicht durch die Verlagerung von Kosten zum Beispiel auf den Bund und andere Länder wie bei der... Mehr...
Der Wert der HSH Nordbank dürfte bei dem aktuellen Aktienkurs von 13,05 Euro nur noch bei knapp 4 Milliarden Euro liegen. Damit ist der Wert der HSH Nordbank auf einen Betrag abgesunken, der geringer ist als die Kapitalerhöhungen der HSH Nordbank durch die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg seit 2006 bis heute. Zur Erinnerung: Damals war die... Mehr...
In der Debatte um die Kosten für die Parkraumbewirtschaftung des Landes schlägt Uli Schippels, finanzpolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion, eine pauschale Parkgebühr für Abgeordnete von 100 Euro monatlich vor. „Die eigene Tiefgarage am Landeshaus und eine Vielzahl von Stellflächen, kosten das Land jährlich rund 400.000 Euro. Das ist... Mehr...
Heute vor 16 Jahren wurde die Flüchtlingsunterkunft in der Lübecker Hafenstraße angezündet. Dabei kamen 10 Menschen ums Leben. DIE LINKE drückt den Angehörigen der Ermordeten und den überlebenden Opfern ihr Mitgefühl aus. Bis heute wurden die Täter nicht gefasst. „Das kann nicht so stehenbleiben. Der Fall muss neu aufgerollt und geklärt werden.... Mehr...
Laut Bericht des Norddeutschen Rundfunks vom 13. Juli 2011 verhängte die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) im Septmeberr 2010 eine Strafe in Höhe von 50.000 EURO gegen die HSH Nordbank. Hintergrund sind die rechtswidrigen Omega-Transaktionen, die die Bank zu Beginn der Finanzkrise Ende 2007 getätigt hatte.
Interessant ist die zeitliche Nähe des Bußgeldes zum Abgang von Prof. Dr. Nonnenmacher als Vorstandsvorsitzender. Während bisher davon auszugehen war, dass Nonnenmacher aufgrund der fiesen Machenschaften der Sicherheitsfirma Prevent gehen musste, zeigt sich nun ein neuer Aspekt, vielleicht sogar ein ganz neues Bild.
Zur Erinnerung: Professor Nonnenmacher wurde auf Druck der Landesregierungen aus Hamburg und Schleswig-Holstein Anfang November 2010 mit einem goldenen Handschlag verabschiedet. Vorausgegangen war die Prevent-Affäre. Die inzwischen insolvente Sicherheitsfirma (Chef war der ehemalige Hamburger Polizeipräsident/Innensenator Udo Nagel) hat für die HSH Nordbank gearbeitet und viele Millionen Euro kassiert. Die Prevent AG wird u.a. in Verbindung gebracht mit einer Bestechungsaffäre zu Gunsten der HSH Nordbank bei einem Schiffgeschäft in der Türkei, mit dem Unterschieben von fingierten Beweisen gegen den Leiter der New Yorker Dependance der HSH Nordbank (Stichwort Kinderpornografie) und mit Manipulationen im Zusammenhang mit der Entlassung eines Vorstandsmitgliedes der HSH Nordbank. Auch die Beschnüffelung von allen im Landtag vertretenen Parteien gehörte offensichtlich zum Aufgabenspektrum der Prevent AG.
Nunmehr deutet sich ein neuer Grund für den Rauswurf Nonnenmachers an. Denn der nun bekannt gewordene Bußgeldbescheid gegen die HSH Nordbank datiert vom 8. September 2010, relativ kurz vor der Entscheidung der Bank, sich von Prof. Nonnenmacher zu trennen. Der Bußgeldbescheid erfolgte, da die HSH Nordbank der BaFin im Zusammenhang mit den Omega-Transaktionen wichtige Fakten verschwiegen hatte. Zudem werden gravierende organisatorische Mängel bei der Bank moniert.
Vor allem bei der Transaktion Omega 55 spielte Herr Nonnenmacher („eine falsche Bilanz ist keine gefälschte Bilanz“) eine wichtige Rolle. Das Omega-55-Engagement brachte der Bank Verluste in über 330 Millionen Euro. Damals war Nonnenmacher als Finanzvorstand der Bank einer von drei Personen, die das Geschäft abzeichneten.
Ziel war es, die Bilanzsumme der HSH Nordbank zum Jahresende 2007 zu verringern. Durch eine Reduzierung der Bilanzsumme erhöht sich die sogenannte „Eigentkapitalquote“, die wiederum für das Standing einer Bank in einer Krisensituation entscheidend ist.
Ohne Information des Aufsichtsrates und der BaFin wurde parallel ein Kopplungsgeschäft als Teil des Gesamtengangements betrieben, welches die Risiken für die Transaktion allen bei der HSH Nordbank ansiedelte.
Die Verantwortung für den Verlust hatte HSH Vorstandsmitglied Friedrich zu tragen, der seinen Hut nehmen musste. Dirk Jens Nonnenmacher kam ungeschoren davon, obwohl er mit Vorstandmitglied Berger und Friedrich die Transaktion gemeinsam abgezeichnet hatte und es mehr als unwahrscheinlich ist, dass er als Finanzexperte die ganze Dimension des Kopplungsgeschäftes nicht erkannt hatte.
Das jetzt bekannt gewordene Bußgeld gegen die Bank lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass die Regierungen in Hamburg und Kiel Prof. Nonnenmacher nicht nur wegen der Prevent-Affäre den Laufpass gaben, sondern dass auch die Verwicklung in die Omega-Transaktion einen maßgeblichen Einfluss gehabt hat.
Unabhängig davon ist es ein politischer Skandal, dass die Öffentlichkeit erst jetzt aus der Presse über diesen Vorgang informiert wird. Schließlich gehört die Bank überwiegend den Ländern Schleswig-Holstein und dem Stadtstaat Hamburg.
Anmerkung: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist eine rechtsfähige Bundesanstalt. Sie untersteht der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen. Sie beaufsichtigt und kontrolliert als Finanzmarktaufsichtsbehörde alle Bereiche des Finanzwesens in Deutschland. Auch die HSH Nordbank wird von der BaFin kontrolliert, sie hat ein Auskunfts-, Informations- und Prüfungsrecht gegenüber den Kreditinstituten. Sie kann nur dann einschreiten, wenn aufsichtsrechtliche Normen tatsächlich verletzt werden. Die Verhängung einer Geldstrafe gegenüber einer Bank ist ein gravierender, untypischer Vorgang.

Am Sonnabend (16.10.) demonstrierten über 3.500 Menschen in Kiel gegen die geplanten Kürzungen beim Blindengeld. Aus ganz Deutschland waren Menschen angereist, um ihre Soldarität mit den Betroffenen zu zeigen.
Betroffenenverbände, Sozialverbände, und Vertreter von SPD, LINKE und SSW erklärten sich in Reden solidarisch. Neben Flemming Meyer (SSW) und Ralf Stegner (SPD) redete auch Uli Schippels (DIE LINKE) zu den Versammelten auf dem Kieler Rathausplatz. weiter
18.06.2010 / Inland / Seite 8
Der Landtag von Schleswig-Holstein verabschiedet am heutigen Freitag ein neues Sparkassengesetz. Die CDU/FDP-Koalition wurde wegen des Gesetzentwurfes heftig kritisiert. Auch von Ihnen – was stört Sie daran?
Die schwarz-gelbe Koalition mußte den ersten Entwurf nachbessern, unter anderem, weil ihn die EU-Kommission heftig kritisierte ...
Jetzt hat die Kieler Landesregierung nachgebessert. Warum gibt es dennoch Proteste gegen den aktuellen Gesetzentwurf?
Selbst die Industrie- und Handelskammer spricht sich gegen das Sparkassengesetz aus. Warum hält die Kieler CDU/FDP-Koalition so eisern daran fest?
Wie dringend brauchen die Sparkassen frisches Geld? Bisher hieß es, der Sektor habe die ersten Wirren der Finanzkrise glimpflich überstanden.
Aber weshalb will der Dachverband der schleswig-holsteinischen Sparkassen kein Kapital von der Haspa? Die Stimmenmehrheit der Kommunen wäre mit dem Gesetz doch gesichert ...